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Sind Vordächer wasserdicht? Möchten Sie es wissen?

Die Frage, ob Vordächer wasserdicht sind, lässt sich nicht mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantworten. In Wirklichkeit kommt es vor allem darauf an, aus welchen Materialien sie bestehen und wie sie hergestellt werden.


Wir können dies unter folgenden Aspekten verstehen:

⇨ Material ist der Schlüssel

Anders Vordächer verwenden sehr unterschiedliche Stoffe, die direkt ihre Wasserbeständigkeit bestimmen:
Kunststoff- oder Polyvinylchlorid-Typen (PVC): Dieses Material selbst ähnelt einer Plastikfolie; Wasser kann nicht eindringen. Wenn Ihre Vordächer diese dicke, plastische Struktur haben, sind sie normalerweise sehr wasserdicht und können starkem Regen standhalten.
Polyester- oder Nylonarten (mit Beschichtung): Diese Stoffart wird am häufigsten im Außenbereich verwendet. Ihre Oberfläche ist meist mit einer dünnen Schicht „wasserfestem Kleber“ überzogen. Solange diese Beschichtung intakt ist, perlen Wassertropfen ab und funktionieren sehr gut.
Canvas- oder Baumwollarten: Herkömmliches Canvas lässt ohne besondere Behandlung tatsächlich Wasser austreten. Allerdings werden moderne Segeltuchdächer oft einer speziellen wasserabweisenden Behandlung unterzogen, um zu verhindern, dass Wasser in die Fasern eindringt.


⇨ Nähte sind die „Schwachstelle“

Auch wenn der Stoff selbst wasserdicht ist, gibt es bei Vordächern einen leicht zu übersehenden Bereich: die Nähte:
Bei starkem Regen kann Wasser durch die Nadellöcher tropfen, an denen der Stoff zusammengenäht ist.
Bei Vordächern höherer Qualität wird eine Schicht „Nahtdichtband“ auf die Nähte aufgetragen, um die Nadellöcher abzudichten. Ohne diese Behandlung können Sie, selbst wenn der Stoff wasserdicht ist, immer noch das Gefühl haben, dass Wasser von oben tropft.


⇨ Form und Installation sind ebenfalls entscheidend

Ob es regensicher ist, hängt auch davon ab, ob das Wasser reibungslos abfließen kann:
Wenn die Vordächer zu locker montiert sind oder die Dachneigung nicht ausreicht, kommt es bei Regen zur Bildung von „Wassertaschen“ (Stauwasser).
Sobald das angesammelte Wasser schwer wird, drückt der Wasserdruck Wasser durch die Stoffnähte und kann sogar dazu führen, dass der gesamte Rahmen zusammenbricht. Daher ist eine dichte und geneigte Installation für die Gewährleistung der Wasserdichtigkeit unerlässlich.


⇨ Verschleiß

Die wasserdichte Leistung ist nicht dauerhaft:
Bei Vordächern, die über einen längeren Zeitraum der Sonne ausgesetzt sind, löst sich die wasserfeste Beschichtung allmählich ab oder wird rissig.
Durch häufiges Falten und Reibung wird die wasserdichte Schicht ebenfalls dünner. Das ist auch der Grund, warum die Markise, die mehrere Jahre ohne Probleme genutzt wurde, nun undicht geworden ist.


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